
Als Schnittstelle zwischen
Nerven- und Hormonsystem nimmt die Hypophyse bei der hormonalen Regulation
der Wirbeltiere eine Schlüsselstellung ein. Sie besteht aus zwei Teilen:
dem Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) und dem Hypophysenhinterlappen
(Neurohypohyse).
Der Hypophysenvorderlappen
ist eine echte endokrine Drüse (= Drüse mit innerer Sekretion).
Die Ausschüttung ihrer Hormone wird von Releasing- und Inhibiting-Hormonen
kontrolliert, die im Hypothalamus gebildet, an die Blutkapillaren
eines Pfortadersystems abgegeben und von diesen zum Hypophysenvorderlappen
transportiert werden. Dort stimulieren oder hemmen sie die Freisetzung
der Adenohypophysenhormone. Letztere wirken entweder direkt auf das Zielorgan
oder regulieren die Hormonausschüttung anderer endokriner Drüsen.
Dieses hierarchische System
der Hormonkontrolle bietet den Vorteil, auf verschiedenen Ebenen Rückkoppelungs-
(Feedback-) Mechanismen einzufahren.
Das Zentralnervensystem
(Kortex, limbisches System) beeinflusst über den Hypothalamus dir
RH-Ausschüttung.
Aufgabe: